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Geschichte des Karate und Wado Ryu (Teil 1)
Die Wurzeln von Karate liegen weit zurück in der Vergangenheit. Karate
ist in seiner Urform ungefähr 2000 Jahre alt und stammt zumindest teilweise
aus China.
In China war es unter anderem das Kempo, das als Shorinji-Kempo (Shaolin-KungFu)
von dem indischen Mönch Daruma (oder japanisch "Boddhidarma") entwickelt
wurde.
Durch intensive Handelsbeziehungen Chinas mit dem Königreich Okinawa
gelangte diese Kampfkunst nach Japan und vermischte sich mit den okinawesischen
Kampfkünsten genannt: "Te" - die Hand.
Immer wieder verboten japanische Feudalherrscher das Tragen von Waffen
für das "gemeine Volk". Um nicht gänzlich wehrlos zu sein, entwickelten
sich im Geheimen die waffenlosen Kampfkünste.
1922 erhielt Gichin Funakoshi, der als Professor an der Pädagogischen
Hochschule von Okinawa lehrte und als der Begründer des modernen Karate
gilt, eine Einladung nach Japan. Er sollte Okinawa-Te oder Kara-Te anlässlich
einer Vorführung altjapanischer Kampfkünste zeigen.
Dort begegnete er auch Hironori Ohtsuka. Dieser, 1892 geboren,
lernte von Jugend an die verschiedensten Kampfstile bis zur Meisterklasse.
Nach Jahren gemeinsamen Trainierens mit Gichin Funakoshi ging Hironori
Ohtsuka seinen eigenen Weg. Er fügte alles was er im Laufe seines
Lebens an Kampfstilen erlernt hatte und was er für gut und richtig
hielt, zusammen und schuf einen eigenen Karatestil, das "Wado
Ryu". Den Weg des Friedens, der Sanftheit, der Ruhe und der
Harmonie.
weiter (zweiter Teil)
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